Momente

Jazzfest 2013

Jazzfest 2016

Bühne Bäckerstraße

Freitag, 26.08.2016
20.30 Uhr                               Dozentenkonzert  
22.30 Uhr                               Polyversal Souls                   

                                            Jazzlounge

Samstag.27.08.2016        
19.00 Uhr                               Workshop-Präsentation       
20.30 Uhr                               Pulsar Trio
22.30 Uhr                               Goodnight Circus     

                                            Jazzlounge

Lions-Bühne

Freitag:
20.00 Uhr                               David Helbock-Trio
22.00 Uhr                               Fun Horns

Samstag:
19.00 Uhr                               Bigband Vicco von Bülow   
20.00 Uhr                               Robert Menzel Quartett    
22.00 Uhr                               SBO – SLAVKO BENIC ORKESTR

Katharinenkirche
19.30 Uhr                               Nothing Toulouse
(separater Eintritt, nicht im Eintrittspreis Jazzfest enthalten)

*Änderungen vorbehalten
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David Helbock

Seit 2010 sorgte der vielfach ausgezeichnete 30-jährige Pianist vor allem mit seinem nonkonformistischen Trio Random/Control international für Aufsehen. Auch Helbocks aktuelles Trio zeigt unkonventionelle und humorvolle Facetten. Raphael Preuschl (*1977) zupft nicht etwa Kontra- oder E-Bass, sondern eine Bass-Ukulele. „Sie klingt sehr laut und perkussiv, in gewisser Weise recht afrikanisch, was gut zu meiner Musik passt“, freut sich David Helbock. Entsprechend dynamisch, mitunter beinahe eruptiv spielt Reinhold Schmölzer sein Schlagzeug. In lyrischen Passagen ausgesprochen sensibel, in schnellen Momenten mit pointierter Energie und harten Beats, die sich fast schon Rock-Ästhetik nähern. Absichtsvoll lichtete das Trio im Lauf der Zeit immer mehr die Instrumentierung. Raphael Preuschl konzentrierte sich irgendwann ganz auf die Bass-Ukulele, David Helbock ließ alle Keyboards und Elektronik weg. „Eine Zeit lang suchte ich nach neuen Sounds und probierte viel aus. Letztlich kam ich aber zu dem Ergebnis, dass ich interessantere Klänge kreieren kann, indem ich die Klaviersaiten manipuliere“, beschreibt David Helbock seine derzeitige Fokussierung auf die mechanischen Möglichkeiten des Flügels. Helbock orientiert sich an Ideen George Crumbs. „Ich benutze nur solche Manipulationen, die ich schnell wieder entfernen kann“, erklärt er, „und wenn ich die Saiten mit der Hand zupfe oder Akkorde streiche, markiere ich mir vorher genau die Stellen, an denen ein bestimmter Klang entsteht.“ Bei jeder neuen Produktion überrascht der variable Virtuose mit persönlichen Ideen, die dem Zeitgeist eine Nase drehen und eindrucksvolles Profil zeigen.  ___________________________________________________________________________________________

Robert Menzel

Der Berliner Saxophonist Robert Menzel ist auch in Brandenburg kein Unbekannter; als Lehrer an der Musikschule Vicco von Bülow gibt er seit zwei Jahren sein Wissen auf dem Feld des Saxophonismus und der Improvisation weiter. Ein besonderes Augenmerk legt er hierbei auf den Sound des Instrumentes. Seinen eigenen Sound, der häufig als „Echo Joe Lovanos“ bezeichnet wird, entwickelte der gebürtige Dresdener während seines Studiums bei John Ruocco am „KoninklijkConservatorium van Brussel“, sowie als Meisterschüler von Till Brönner und Günter „Baby“ Sommer an der Musikhochschule in Dresden. Über die Jahre spielte er unzählige Konzerte im In- und Ausland, mit eigenen Gruppen oder als Sideman. Im Februar 2016 erschien nun endlich sein lange erwartetes Debütalbum „Robert Menzel - Alchemy“ beim Londoner Label TwoRiversRecords, welches er im letzen Jahr mit seinen langjährigen musikalischen Weggefährten Clemens Pötzsch am Piano, dem Kontrabassisten Robert Lucaciu und dem Schlagzeuger Philipp Scholz in bekannten Funkhaus Berlin Nalepastrasse eingespielt hat. Menzels Kompositionen zeichnen sich durch eine feine Ausgewogenheit der stilistischen Mittel, eine besondere emotionale Dichte, sowie die äußerst Humorvoll umgesetzte Fähigkeit zur Selbstironie aus. Sie sind eine authentische Bestandsaufnahme dessen, was Menzel in seinem bisherigen Leben musikalisch erlebt hat oder Erleben musste, wie sich zum Beispiel in seinem Stück „Barbie‘s 55th Birthday“ ganz ausgezeichnet erkennen lässt.
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SBO – SLAVKO BENIC ORKESTR

SBO - Das SLAVKO BENIC ORKESTR - ist die heißeste Fusion-Band, die derzeit im deutschsprachigen Raum zu finden ist. Die 9-köpfige Truppe setzt dem so angesagten leisen Jazz-Trio-Sound einen absolut unzeitgeistigen, aber fulminanten und energiegeladenen Mix aus Funk, Latin und Jazz entgegen.
SBO zeigt dabei eine klare Reminiszenz an die Fusion-Bands der 80er und 90er Jahre. Vielfältigkeit ist Programm, wie schon die Debut-CD „Weniger ist nicht immer mehr“ zeigt: wähnt man sich bei „Spy Games“ noch in den Straßen von San Francisco, so sitzt man bei „Kananga“ plötzlich mitten in Havanna! Dem Zuhörer bleiben gemäß des CD-Titels nur wenige Momente zum Luft holen. Und das Überraschende dabei ist, dass das Werk überhaupt nicht nach dem Herkunftsland Deutschland klingt. In den Worten des SBO-Proberaumhausmeisters: „Wenn das Jazz ist, dann ist Jazz aber cool.“
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The Polyversal Souls - Deutsch-ghanaischen Ensemble

Die Musiker im Orchester The Polyversal Souls vereinen den Sound von unterschiedlichen Instrumenten aus Westafrika und Westeuropa. Das Mastermind dahinter ist der deutsche Schlagzeuger und Komponist Max Weissenfeldt. Er gilt als stilprägender Schlagzeuger und Wegbereiter für die Fusion von traditionell afrikanischer und asiatischer Musik. Er hat als Bandleader und Musiker in diversen Formationen (Poets of Rythm, Whitefield Brothers, Das Goldene Zeitalter) Platten veröffentlicht und saß er für Indie-Größen wie Lana Del Rey am Schlagzeug. Er hat auch das weltweite Funk- und Soul-Revival mit angestoßen, bevor er auf Reisen durch Asien, Afrika und den Nahen Osten seine Idee einer polykulturellen Musik entwickelte. 2014 reisten Weissenfeldt und sein Orchester durch Ghana. Das  Album, das dabei entstanden ist, kommt daher wie ein Konzert auf dem Dorfplatz und hört sich doch an wie der Soundtrack zu unserer globalen migrantischen Gegenwart. Invisible Joy heißt es und vermengt unter Max Weissenfeldts dezenter Regie indische und äthiopische Harmonien mit karibischen Rhythmen und urbanem Soul. Eine Musik ohne Grenzen und Zäune.

http://philophon.com/artists/Polyversal-Souls
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Pulsar Trio (World Jazz)

Seit 2007 aktives Instrumental-Projekt in dessen Zentrum die indische Sitar steht. In eigenwillig-eingängigen Kompositionen erkunden die drei Musiker improvisierend ihr neuartiges, pulsierendes Klanguniversum. Piano, Sitar und Drums gelingt dabei eine erfrischend-fluoreszierende Klang-Verschmelzung, die in dieser Konsequenz noch nicht zu hören war.
2012 veröffentlichen sie ihr Debüt-Album "Erpelparka-Suite" auf dem britischen Label First Hand Records. 2014 gewinnt das Trio beim CREOLE global music contest. Das Trio gastierte auf dem Fusion Festival sowie beim Glastonbury festival of contemporary performance arts in England, beim Bayerischen Jazzweekend, bei den Leverkusener Jazztagen, beim Masala Festival etc. Das neue Album „Cäthes Traum“ erschien 2016 bei t3 Records. In 11 Kompositionen zeigt das Trio wieder, wie angenehm, eigen und schön Fusion sein kann. Es erklingen erstmals Sitar, Surbahar, Piano und Drums auf einem Album. Ein Novum in der Musiklandschaf

http://www.pulsartrio.de
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Bigband der Musikschule Vicco von Bülow

Bigband der Musikschule Vicco von Bülow "Fünf Jahre Bigband der Musikschule "Vicco von Bülow" - und immer noch in Aufbruch-Stimmung! Begonnen hat alles mit einer Schüler-Combo 2011, die das weite und an der Musikschule brach liegende Feld der Jazzmusik wieder "beackern" wollte. Seit dem wächst die Band ständig....Wurden anfangs alte Arrangement der in den 90er und 2000er Jahren bestehenden Musikschul-Bigbands neu belebt, stellte sich das Ensemble bald neuen Herausforderungen. Damit wuchs das Interesse Anderer am Mitspielen. Inzwischen auf 20 Mitglieder angewachsen, bricht die Band wieder einmal auf zu neuen musikalischen Ufern. Das Wichtigste aber war, ist und bleibt dabei: Der Spaß am gemeinsamen Musizieren und die Freude, wenn es wieder einmal geschafft ist, das Publikum damit anzustecken!!"

www.musikschule-brandenburg.de
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